Dr. med. Reinhard Kürsten
Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Ohrschmerzen

Vor allem Kinder leiden oft unter Mittelohrentzündungen. Nicht jede Mittelohrentzündung muss antibiotisch behandelt werden, allerdings sind hier bei einem Verzicht auf den Einsatz von Antibiotika genaue Instruktionen und manchmal auch Kontrollen nötig, um gefährliche Komplikationen zu vermeiden.

Andere Gründe für Ohrschmerzen liegen im Gehörgang und manchmal liegt die Ursache auch außerhalb der Ohren und wird nur im Ohr wahrgenommen.


Hören

Hörsturz oder Ohrenschmalz?
Eine plötzliche Hörverschlechterung sollte möglichst bald vom Ohrenarzt untersucht werden. Schon ein kurzer Blick in das Ohr zeigt dem Spezialisten, ob vielleicht nur der Gehörgang durch Ohrschmalz (Cerumen) verlegt ist oder ob doch der Verdacht auf einen sogenannten Hörsturz (plötzlicher Hörverlust durch Erkrankung des Innenohres/Hörnervens) besteht. In diesem Fall berate ich Sie über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten.

Früher hat man im Burgtheater deutlicher gesprochen?!
Eine schleichende Hörverschlechterung wird vom Patienten oft sehr spät bemerkt. Oft schicken ihn die Angehörigen zum Ohrenarzt, da sie die Hörbehinderung störend wahrnehmen. Spätestens wenn Sie der Meinung sind, dass die meisten Menschen undeutlich sprechen, oder Sie im Theater das Gefühl haben, nicht mehr alles mitzubekommen, sollten Sie den HNO-Arzt aufsuchen.

Nach der Untersuchung des Ohres mit dem Mikroskop wird ein Hörtest gemacht. Diese Untersuchung wird von mir persönlich durchgeführt. Je nach Ergebnis erkläre ich Ihnen, welche Maßnahmen am besten zu treffen sind.

Für ein Hörgerät bin ich zu jung?
Manche Hörstörungen lassen sich nur durch ein Hörgerät korrigieren. Im Unterschied zu Brillen sind Hörgeräte leider gesellschaftlich noch nicht so anerkannt und werden von vielen Patienten als sichtbarer Beweis des Alterns wahrgenommen.

Je früher aber eine Hörstörung durch ein Hörgerät versorgt wird, umso besser ist das Ergebnis. Werden jene Teile im Gehirn, die für das Hören zuständig sind, jahrelang nur unzulänglich vom Ohr mit Informationen beliefert, verkümmern Nervenbahnen und es dauert lange, sie wieder zu reaktivieren.

Zu gerne verdrängt man, dass eine nicht versorgte Hörbehinderung von den Mitmenschen viel leichter zu erkennen ist, als jedes Hörgerät. Wer Gesprächen nicht mehr folgen kann, neigt auch dazu, sich immer mehr zurückzuziehen und leidet dann an sozialer Isolation.

Meine Aufgabe ist es, Sie bei der Auswahl des Hörgerätes zu beraten und dafür zu sorgen, dass Sie nicht zu den vielen Menschen gehören, deren teures Gerät unbenutzt am Nachtkästchen liegt, weil beim Kauf Fehler gemacht wurden.


Schwindel

Da das Gleichgewichtsorgan im Ohr liegt, nimmt der HNO Arzt eine zentrale Stellung bei der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Schwindelbeschwerden ein.

Die Untersuchung und Behandlung von "Schwindel-Patienten" ist sehr zeitaufwändig, daher bitte ich Sie zur besseren Planung, schon bei der Anmeldung Ihre Schwindelbeschwerden als Grund Ihres Besuches zu nennen.


Tinnitus

Viele Menschen leiden unter Ohrgeräuschen, die trotz aller Fortschritte der Medizin leider noch immer nicht in allen Fällen zufriedenstellend zu behandeln sind. Ziel der Untersuchung ist zunächst einmal, die - in den allermeisten Fällen zu Unrecht geäußerten - Befürchtungen, das Ohrgeräusch sei Zeichen eines Tumors oder Vorbote eines Schlaganfalles, auszuräumen.

In weiterer Folge wird nach erfolgreich zu behandelnden Ursachen gesucht. Lassen Sie sich nicht durch Berichte im Internet beunruhigen. Die große Mehrzahl von Tinnitus-Patienten erfährt im Lauf der Zeit eine Verbesserung und selbst wenn das Ohrgeräusch nicht vollständig verschwindet gelingt es doch fast allen, damit gut zu leben. Ich sehe meine Aufgabe bei der Behandlung von Tinnitus-Patienten darin, ihnen ausreichend Zeit für Anamnese und nötige Untersuchungen zu bieten, die erfolgreich zu behandelnden Fälle herauszufinden und jenen Patienten, deren Ohrgeräusch nicht vollständig zum Verschwinden zu bringen ist, zumindest eine Erleichterung zu verschaffen und ihnen den Weg durch das Labyrinth zahlloser und nicht immer sinnvoller und oft sehr teurer Therapiemöglichkeiten zu ersparen.

Opernring 4/2/6
A-1010 Wien
Telefon: +43 1 5126011
Telefax: +43 1 51260114
E-Mail: info@kuersten.at
Ordination:

Mo - Di 14:00 bis 18:00
Mi09:00 bis 12:00
Do14:00 bis 18:00
Fr11:00 bis 15:00

     Nur nach telefonischer Voranmeldung!
STANDORT
Wenn Sie am Ring stehen und auf die Oper blicken befindet sich die Ordination linker Hand.



Impressum | © Dr.med. Kürsten 2015