Dr. med. Reinhard Kürsten
Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Ich sehe mich nicht als Konkurrent zum Kinderarzt, sondern möchte mein Wissen und meine Erfahrung als HNO Arzt bei der Behandlung von Erkrankungen im HNO Bereich zur Verfügung stellen. Gerne arbeite ich hier mit dem Kinderarzt Ihres Vertrauens zusammen.

Infekte

Acht bis zehn Infekte im Jahr sind im Kindergartenalter normal. Selten sind Antibiotikagaben erforderlich.

Ohrenschmerzen
Häufig sind vor allem kurz dauernde und wiederkehrende Ohrenschmerzen nicht durch eine Mittelohrentzündung sondern durch eine Belüftungsstörung des Mittelohres verursacht, die, wenn sie länger besteht, auch zu einer Ansammlung von Flüssigkeit hinter dem Trommelfell und damit zu einer Hörverschlechterung führen kann.

Auch wenn die Ohrenschmerzen auf eine akute Mittelohrentzündung zurückzuführen sind, muss nicht in jedem Fall eine Antibiotikabehandlung erfolgen Oft reichen am Beginn schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, die Sie Ihrem Kind schon in der Nacht wenn die Ohrschmerzen oft erstmals auftreten geben können, um die Zeit bis zum Besuch des Kinder- oder HNO-Arztes zu überbrücken.

Halsschmerzen
Bei Mandel- oder Rachenentzündungen gibt ein von mir in der Ordination durchgeführter Streptokokken-Schnelltest sofort Auskunft, ob ein Antibiotikum eingesetzt werden soll.

Hören

Baby-Hörtest
Ein normales Gehör ist für die Sprachentwicklung der Kinder Voraussetzung. Es ist daher wichtig, Beeinträchtigungen des Gehörs rechtzeitig zu erkennen, da sie sich erfolgreich korrigieren lassen.

Die Untersuchung wird bei Kindern, die im Privatspital Goldenes Kreuz geboren werden, von mir bereits in den ersten Lebenstagen vorgenommen. Sollte diese Untersuchung bei Ihrem Kind nicht gemacht worden sein, können Sie dies in meiner Ordination nachholen. Der Baby-Hörtest ist schmerzlos in wenigen Sekunden am besten am schlafenden Kind durchzuführen. Das Ergebnis wird im Mutter-Kind-Pass eingetragen. Sollte es im zweiten Lebensjahr zu einer verzögerten Sprachentwicklung kommen ist eine neuerliche HNO-Untersuchung erforderlich.

Hört mein Kind schlecht oder folgt es nicht?
Im Kindergartenalter kommt es häufig zu Hörstörungen durch eine Belüftungsstörung des Mittelohres. Manchmal bildet sich dann eine Flüssigkeit hinter dem Trommelfell, die, wenn sie länger nicht verschwindet, Probleme bei der Sprachentwicklung, Verhaltensauffälligkeiten und schließlich sogar Schäden im Mittelohr verursachen kann. Durch einfache Untersuchung des Ohres mit dem Mikroskop und eine Tympanometrie (schmerzlose schnell durchzuführende Untersuchung der Beweglichkeit des Trommelfelles und der Druckverhältnisse im Mittelohr) lässt sich feststellen, ob ein größeres Belüftungsproblem besteht. Je nach Alter und "Reife" des Kindes, lässt sich schon ein richtiger Hörtest mit Kopfhörern machen, oder man greift auf den "Baby-Hörtest" zurück, bei dem eine Mitarbeit des Kindes nicht erforderlich ist. Meist lässt sich das Problem der Belüftung einfach beheben, manchmal ist auch ein kleiner Eingriff nötig.

Operation

Mein Kind soll operiert werden. Ist das wirklich nötig?
(Gaumen-)Mandeln (Tonsillen) und Polypen (Rachenmandeln/Adenoide) sind Teil des Immunsystems.

Die Polypen liegen im Raum hinter der Nase (dort, wo die eustachische Röhre beginnt, über die unsere Mittelohren belüftet werden). Sind sie zu groß, kann Ihr Kind nicht mehr ausreichend durch die Nase atmen und es kommt in Folge auch zu wiederkehrenden Mittelohrentzündungen bzw. Belüftungsproblemen mit Hörverschlechterung. Andere Zeichen für zu große Polypen sind Mundatmung (was unter anderem zu Zahnfehlstellungen führen kann), häufige Infekte und Husten.

Nach ausführlicher Anamnese und Untersuchung lässt sich feststellen, ob eine Operation sinnvoll ist und die natürlich bestehenden Ängste der Eltern lassen sich in einem ausführlichen Beratungsgespräch meist beseitigen.

Sollte sich zum Zeitpunkt der Operation Flüssigkeit im Mittelohr befinden, lässt sich diese durch einen Trommelfellschnitt (Parazentese) leicht absaugen. Dadurch kommt es sofort zu einer Hörverbesserung. Die winzige Lücke schließt sich meist innerhalb einer Woche. Solange sollte kein Wasser ins Ohr gelangen. Auf das Einsetzen von "Röhrchen" kann meistens verzichtet werden, da ja mit der Entfernung der Polypen die eigentliche Ursache der Belüftungsstörung beseitigt wird.

Die Gaumen-Mandeln stellen viel seltener ein Problem, das eine Operation nötig macht, dar.

Nur wenn sie zu schwerer Atembehinderung (manchmal sogar mit nächtlichen Atemstillständen) führen oder wenn es sehr häufig über einen längeren Zeitraum hinweg zu Entzündungen kommt, ist es nötig, die Gaumen-Mandeln zu verkleinern oder nach dem sechsten Lebensjahr komplett zu entfernen.

Opernring 4/2/6
A-1010 Wien
Telefon: +43 1 5126011
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E-Mail: info@kuersten.at
Ordination:

Mo - Di 14:00 bis 18:00
Mi09:00 bis 12:00
Do14:00 bis 18:00
Fr11:00 bis 15:00

     Nur nach telefonischer Voranmeldung!
STANDORT
Wenn Sie am Ring stehen und auf die Oper blicken befindet sich die Ordination linker Hand.



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